12. Oktober 2019

02:13 Uhr, es text. Fast drei Tage fast ausschließlich getext und die Erfolge belohnen. Ich hab ungefähr seit 2007 mit LaTeX nicht mehr ernsthaft gearbeitet, aber es kommt wirklich schnell wieder. Obwohl ich durch das Vereins-CD sehr strikte Vorgaben habe. Bis auf ganz wenige Ausnahmen sind die alle perfekt erfüllt. Bei Gelegenheit mal mit der Briefvorlage anfangen, die ist doch deutlich schwieriger.

Nebenprodukt der Geschichte ist die IT-Infrastruktur-Einführung. Die ist jetzt in der normalen Mitgliederversion fertig, hat mir aber vor Augen geführt, wie sehr die Vereins-IT die letzten bald 10 Jahre vernachlässigt wurde. Tja, und jetzt bin ich irgendwie motiviert. Heute nun erstmal einen Überblick über mögliche Lösungen verschafft und an der Beschaffung gearbeitet – die liegt jetzt erstmal nicht mehr in meiner Hand. Mal gucken, wie das weitergeht.

Lesen kommt immer noch viel zu kurz, das prangere ich an!

Dafür rückt die Frankfurter Buchmesse näher. In einer Woche ist es soweit, zwei Tage Schlafrhythmus radikal umstellen und Frankfurt beehren. Ich freu mich und bin sehr gespannt.

Und während ich hier schreibe, Coldplay-Flash aus dem Nichts. Ein Glück ist der Akku vom Kopfhörer leer, das wäre sonst nicht gut ausgegangen. Fix You war’s. Der Song ist für mich mit so einer Masse und Vielfalt von Emotionen aufgeladen, die Nacht wäre gelaufen gewesen; und mit ihr der kommende Tag.

Ansonsten gehörte der Tag dem Morgenmagazin der Öffentlich-Rechtlichen. Die hatten mal wieder Meuthen zu Gast, was angesichts des Anschlags von Halle alleine schon verdammt elend ist. Schlimmer wurde es wohl schon dadurch, dass er Antisemitismus in der AfD mal wieder kategorisch verleugnet hat und damit dann wohl auch einigermaßen durchgekommen ist. Die Redaktion verteidigt sich, man habe schließlich ein kritisches Interview geführt. Dunja Hayali ging bei Twitter mal wieder zur Verteidigung des mit Rechten redens steil. Ausgerechnet Meuthen. Von dem weiß man (die Gesellschaft, die Öffentlich-Rechtlichen, die Medien allgemein, die ganze, verfickte, deutschsprachige Welt!) nun wirklich sicher genug, dass man ihm eine repräsentative Gruppe von, sagen wir 100, AfD’lern ins Studio setzen könnte, von denen, nach ihrer Haltung zu Juden befragt, 54 antworten würden, man möge sie auf irgendeinem Wege beseitigen, Meuthen würde trotzdem unbeeindruckt behaupten, in der AfD gäbe es keinen Antisemitismus. Das weiß man! Wie kann man den Mann noch einladen, ohne wenigstens so zu tun, als wäre man dazu gezwungen und äußerst unglücklich damit. Es ist alles zum Kotzen.

Social Media Gedöns

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