Jetzt auch auf mojoreads

Im Moment entwickelt sich das Eigenleben hier ja offenbar stark in Richtung Buchblog. Deswegen habe ich mein Repertoire an Bücherseiten mal erweitert. Auf LovelyBooks gibt’s mich ja schon eine ganze Weile (wenn auch erst eine kürzere aktiv), jetzt habe ich mich auch endlich mal auf mojoreads (Werbung) angemeldet. Endlich, weil mir die Seite schon zahlreich auf Twitter begegnet ist und ich eigentlich auch schon lange Interesse hatte.

mojoreads versteht sich als Social Bookstore, was an sich ja schon interessant klingt. Das Konzept sieht vor, Empfehlungen aus der Community mit einem eigenen Shop zu verbinden und die Nutzer an den Verkäufen, die auf ihre Empfehlungen zurück gehen, zu beteiligen. Über Rezensionen und Kurzmeinungen (mojoreads nennt sie mojos) wird per Referrer ermittelt, wer was wegen wem im hauseigenen Shop kauft. Die Beteiligung erfolgt in der seiteneigenen Währung CREDITS, mit denen kann man dann im Shop einkaufen. Auszahlbar sind sie nicht. Dazu kommt ein Affiliateprogramm für Empfehlungen von außerhalb der Seite (Blogs, Social Media, etc.).

Mir gefällt das Konzept, weil es grundsätzlich dazu taugt, Leser auch abseits der großen Buchblogs und Amazons Partnerprogramm am »Ertrag« ihrer Empfehlungen zu beteiligen. Die Seite ist modern und technisch schön umgesetzt. Nicht immer funktional top, aber das kennt man ja aus anderen Büchercommunities: Die an Foren angelehnten Communitystrukturen sind beispielsweise ähnlich unintuitiv zu erreichen wie das auch bei LovelyBooks der Fall zu sein scheint. Wie dem auch sei, das Projekt gefällt mir, ich bin da mal dabei.

Einige abschließende Hinweise zum Blog hier muss ich dabei aber geben. Da mojoreads, wie erwähnt, ein Affiliateprogramm beinhaltet, werde ich Rezensionen, die auch dort erscheinen, gesondert kennzeichnen. Inhaltlich unterscheiden sie sich in keinster Weise von allen anderen. Trotzdem werde ich eine Infobox ans Ende der Rezensionen schalten, in der auf mojoreads verwiesen wird. Dazu kommt der Rezensionslink bei mojoreads. Falls sich jemand ein Buch kaufen möchte, würde ich mich freuen, wenn ihr das über diese Links tut. Dann kann ich mir zwischendurch auch das eine oder andere Buch zusätzlich leisten.

Wo wir bei Infoboxen sind: Ich lese gerade mein erstes Rezensionsexemplar von LovelyBooks. Rezensionsexemplare werden verlost und dann kostenfrei übergeben, verbunden mit der Pflicht, mich an der Leserunde zu beteiligen und eine Rezension zu schreiben. Inhaltliche Vorgaben gibt es nicht, ich bin in meiner Meinung vollkommen frei. In der Natur der Sache liegt es, dass ich die Rezensionen wahrscheinlich häufig positiv ausfallen werden, weil ich mich natürlich nur auf Bücher bewerbe, bei denen ich davon ausgehe, dass ich auch was mit ihnen anfangen kann. Wie dem auch sei, bei Rezensionen, die aus Rezensionsexemplaren entstanden sind, schalte ich ebenfalls eine Infobox mit Hinweis auf diesen Umstand.

Social Media Gedöns

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